Demokratische Konfliktbearbeitung
Konflikte sind ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Aushandlungsprozesse. Sie machen wichtige Themen sichtbar und können, wenn sie konstruktiv bearbeitet werden, gesellschaftliche Veränderungen anstoßen. Entscheidend ist, dass gesellschaftliche Konflikte gewaltfrei und konstruktiv ausgetragen werden. Mit der Stärkung der demokratischen Konfliktbearbeitung und der Mitarbeit im Kooperationsverbund will die Fachstelle Demokratische Konfliktbearbeitung der Stiftung SPI dazu beitragen, Polarisierung und Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken.

Profil und Ziele
Die Arbeit der Fachstelle Demokratische Konfliktbearbeitung der Stiftung SPI orientiert sich an den folgenden Leitlinien:
-
Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche Konflikte auf kommunaler Ebene.
-
Konfliktbearbeitung liegt dabei in der Verantwortung der lokalen Akteur:innen (local ownership).
-
Möglichst vielfältige Perspektiven und Betroffenengruppen werden in die Konfliktbearbeitung einbezogen.
-
Konfliktbearbeitung muss diskriminierungssensibel umgesetzt werden.
-
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft ist für die Bearbeitung von Konflikten wesentlich.
-
Kommunen verfügen über eine Vielzahl von Strukturen und Kompetenzen für den strategischen Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten.
-
Konflikte machen Bedarfe und Interessen sichtbar und bieten die Chance, Bürger:innen für demokratische Prozesse zu gewinnen.
-
Der strategische Umgang mit Konflikten auf kommunaler Ebene kann Polarisierung, Gewalt und Extremismus entgegenwirken und zur Stärkung des demokratischen Zusammenlebens beitragen.
Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung
Die Fachstelle Demokratische Konfliktbearbeitung der Stiftung SPI ist Teil des Kooperationsverbunds Demokratische Konfliktbearbeitung. Der Verbund besteht aus sieben Organisationen und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Programmbereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“ gefördert.
Eine große Bandbreite an Ansätzen, Instrumenten und Methoden der Konfliktbearbeitung werden durch den Kooperationsverbund abgedeckt, beispielsweise in den Bereichen Konfliktberatung für Kommunen, Konfliktbearbeitung im digitalen Raum, Dialogformate und konstruktive Kommunikation. Alle sieben Verbundpartner bringen unterschiedliche Expertisen ein – aus ihren Erfahrungshorizonten in der internationalen Friedensarbeit, der Demokratieförderung und der sozialen Arbeit.
Angebote
Der Kooperationsverbund bündelt Angebote zur Konfliktbearbeitung, macht sie für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zugänglich und begleitet Konflikte.
Wissen
Im Dialog mit der Wissenschaft bringt der Kooperationsverbund die Expertise der Konfliktbearbeitung zusammen. Er fördert den Wissensaustausch, entwickelt Wissen weiter und etabliert Standards.
Netzwerk
Im engen Austausch mit dem Bundesnetzwerk Konfliktbearbeitung bringt der Kooperationsverbund die konzeptionellen Auseinandersetzungen zur demokratischen Konfliktbearbeitung und den Praxistransfer voran.
Kommunikation im politischen Raum
Der Kooperationsverbund bündelt Erfahrungen und Perspektiven aus der Praxis der demokratischen Konfliktbearbeitung. Diese fachliche Expertise bringt der Verbund auch in politische Debatten ein.
Die Kooperationspartner:
Die Koordinierungsstelle des Verbundes ist bei K3B – Kompetenzzentrum Kommunale Konfliktberatung in Salzwedel angesiedelt. Weitere Informationen zum Kooperationsverbund finden Sie unter hier.
Weiterlesen
Angebote
Möglichkeiten der Unterstützung finden
Material
Einblicke in die Praxis erhalten
Kontakt
Sie haben Fragen zu unseren Angeboten, ein Beratungsanliegen oder eine anderweitige Anfrage? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf:







